Clemens Richter

          Schriftsteller und Projektkünstler

Vita

Porträt Clemens Richter Clemens Richter -
 Seemann, Flieger, Schriftsteller, Filmautor
 und multimedialer Künstler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Clemens Richter wurde 1952 von einem kongenialen Künstlerehepaar - Henry Richter, Bildhauer - in Möltenort an der Kieler Förde geboren. Lebensstationen sind Möltenort, Bad Harzburg, Langeoog, Uffing am Staffelsee, Flensburg und die schleswig-holsteinischen Landschaften Angeln und Schwansen.

Schon in früher Jugend entwickelte Richter seine Liebe zur bildenden Kunst und zum Schreiben, die von seinen Passionen Seefahrt und Fliegerei thematisch besonders fokussiert wurden.

Jahre Seefahrtzeit als Matrose in der weltweiten Fahrt, der Erwerb des Kapitänspatentes auf Großer Fahrt und des Diploms zum Wirtschaftsingenieur markierten seine bürgerliche Berufslaufbahn.
Durch die Geburt seines Sohnes 1988 veranlasst, die vielmonatigen Seereisen aufzugeben, entschloss Richter sich, seiner schon immer bestimmenden Neigung zu folgen und ein Leben als Schriftsteller und Projektkünstler nun kompromisslos umzusetzen.

Umfangreiche künstlerische Gesamtprojekte ziehen sich durch Clemens Richters Leben, die sich, oft zeitlich parallel, auch gegenseitig tragen – das eine Projekt ermöglicht und inspiriert das andere.

Richter baute den Gaffelkutter FIRECREST, den er auf einer ausgedehnten Ozeanreise zusammen mit einer Freundin nach Westindien und zweimal über den Atlantik segelte. Richter filmte und fotografierte auf dieser Reise und schuf einen umfangreichen Fundus an Zeichnungen und Tafelbildern.
Später baute er die klassische Kutteryacht FIRECREST II, die ihn derzeit zu neuen maritimen Projekten inspiriert.
Aus dem Fundus seiner intensiven maritimen Erlebnisse, Beobachtungen und Erfahrungen erschienen von Richter zahlreiche Bücher, die er selbst illustrierte. Für einen Bildband schrieb der Prince of Wales das Vorwort.

Als leidenschaftlicher Flieger inspiriert von Antoine de Saint-Exupery baute Richter sich einen leinwandbespannten Doppeldecker. Aus dem Erleben und dem Beobachten des Luftmeeres schöpfte er die Ideen zu verschiedenen Kunstprojekten als auch zu Erzählungen, Romanen und den langjährig erschienenen Luftbild-Essays ›Im Doppeldecker über Schleswig-Holstein‹. Heute verwirklicht er mit seinem Doppeldecker Kunstprojekte mit experimenteller Luftfotografie, die teils von performativen Kurzfilmen dokumentiert werden.
Siehe auch youtube: Kiebitz-Doppeldecker sucht seinen Schatten ...

Mehrere Romane sind von Richter erschienen. Von seinen zahlreiche Kurzgeschichten wurden einige im Radio gelesen, und für das Filmprojekt um sein Drehbuch Damespiel, eine Geschichte um Liebe, Freundschaft und Tod unter Kampffliegern des Ersten Weltkrieges, konnte Ulrich Tukur als Darsteller gewonnen werden.

Aus Richters mediävistischen Studien entstand eine intensive Auseinandersetzung mit dem europäischen Mittelalter und seiner heutigen Szenewelt, worüber er nach vielen Jahren Recherche und eigener Erfahrung das Buch Mittelalter leben - heute veröffentlichte.

Fernsehzuschauern und Radiohörern konnte Richter seine Sichtweisen, Filme und Projekte in verschiedenen Sendungen darstellen u. a. im ARD-Fernsehen, im ZDF, bei RTL und bei einigen Radiosendern.

Wesentliche Lebensthemen sind für den Künstler bewusste Wahrnehmung und Meditation. Clemens Richter entwickelte aus dem buddhistischen Zen-Bogenschießen einen, für die abendländische Mentalität und Herangehensweise ganz eigenen Zugang – er nennt ihn ›den abendländischen Weg des Bogenschießens‹ – und entwickelte für diesen Weg besonders geeignete, von europäisch-mittelalterlichem Bogenhandwerk inspirierte, Langbögen. Auch darüber schrieb er Bücher und gibt in Klöstern Seminare im meditativen Bogenschießen.
Siehe auch youtube: Bogenschießen im Kloster

In den letzten Jahren intensivierte Richter sein Engagement in der Bildenden Kunst mit dem Schwerpunkt Experimentelle Fotografie.
Unter anderem zeigt er in dem Projekt LUFTRÄUME großformatige Fotografien, auf denen er mithilfe selbst entwickelter Objektivvorsätze eine besondere Sichtweise auf die Raumtiefe des Luftmeeres darstellt.
Siehe auch unter Projekte ...